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Smiller, Smillerine und Smillerinchen aus Ergste
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Tscharlie




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BeitragVerfasst am: So 08 März, 2009 22:26 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

smiller hat Folgendes geschrieben:
Am J9 gibt es in Europa zwei Heckleuchten oberhalb der Stossstange, die bis auf Nebelschluss- und Rückfahrlicht auf der linken Seite funktionslos sind.

Diesen Bürokratie-Blödsinn mit den totgeschalteten Rückleuchten hab' ich eh' nie verstanden ... hmm

Ergo : Gut gemacht, Chris - so sieht der "Wilde Kerl" bei eingeschaltetem Licht viel stimmiger aus beifall

Liebe Grüße,
Tscharlie
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Tequila
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BeitragVerfasst am: Mo 09 März, 2009 07:44 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

So sieht das viiiiel besser aus Rolling Eyes
Ich habe auch nie verstanden warum der J9 (und andere Allradler mit Reserverad) mit diesen Atrappen leben mußten.

Nicht nur, dass es blöde aussieht, auch die Größe der Stoßstangenlämpchen ist unter der Überschrift "Sicherheit" viel zu klein.

Gut gemacht Doc Respekt
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Grüße
Heinz
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hoffentlich werd` ich nie erwachsen
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smiller




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BeitragVerfasst am: Fr 10 Apr, 2009 18:20 Beitrag speichern    Titel: Finally pimped my car Antworten mit Zitat

Liebe Gemeinde!
Seit ca zwei Jahren habe ich mein Auto immer mal wieder umgebaut bzw. umbauen lassen. Jetzt bin ich mit der erreichten Ausbaustufe, an der IAV Berg in Iserlohn Hennen massgeblich beteiligt war, sehr zufrieden. Abschliessend möchte ich Euch noch ein paar Bilder aus ähnlichen Perspektiven zeigen, an denen man die Entwicklung ganz gut erkennen kann.





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Christoph
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smiller




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BeitragVerfasst am: So 12 Jul, 2009 20:11 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Gemeinde!
Im Rahmen unseres Gesamtreisekonzeptes modifizieren wir weiter. Wir nutzen seit einigen Jahren ein Dachzelt mit einem gänzlich anderen Prinzip als das von Martl beschriebene, unseres funktioniert wie ein Aufstelldach, ähnlich einem Maggiolina Columbus. Es war ja schon in diversen Posts aufgetaucht, heute will ich mal die ganze Geschichte erzählen.

Aspekte und Evolution
Name: Safari
Hersteller: Jung Design, Göttingen, im Netz nicht vorhanden
Baujahr: ?, der Prospekt mutet nach Ende der 70ger Jahre an


Detailbeschreibung des Herstellers.
Gekauft haben wir es in der Bucht, nachdem es nach Angaben des Vorbesitzers viele Jahre ungenutzt unter seiner Garagendecke gehangen hatte. Von Anfang an stand fest, dass es auch für Offroadtouren genutzt werden sollte. Stellte sich also die Frage nach der Befestigung auf dem Dach. Ursprünglich sollte es mit zwei Traversalträgern in der Dachrinne stehen, das ist ja mal fürs Gelände garnix. Nach meinen Plänen habe ich mir eine Befestigung aus 2mm Alublech anfertigen lassen, die über die gesamte Länge der Dachrinne das Gewicht verteilt und an insgesamt 8 Punkten Schraubbefestigungen augeschfweisst sind.
Das hebt, auch beim Dünenfahren.

Aufgrund der Bauweise sollte es mehrere Funktionen erfüllen

1. Dachgepäckträger, meine 110kg hebt's und mittels der Airlinerschienen transportiere ich eine Reifendecke, gelegentlich die Dachzeltleiter, eine Sandschaufel und zwei 20l Dieselkanister

2. Sonnendach, als Hitzeschild eines schwarzen Autos

Allerdings birgt die Bauart auch Nachteile
1.Das Gewicht der zwei Aluminiumschalen ist erheblich, der Hersteller gibt es mit ca. 70 kg an. Allein die Montage auf dem Dach hätte uns vor kaum lösbare Schwierigkeiten gestellt.

2. Die Länge bzw. die Bauartbedingte Liegefläche. Obwohl das Teil ja fast 2,4m lang ist, ergibt sich nur eine Liegefläche von ca. 2,0m x 1,2m und bedingt durch den relativ flachen Öffnungswinkel ist die Fussfreiheit knapp bemessen

Allein unterwegs schlafe ich nur diagonal auf dem Rücken, fahren nur wir Alten, gibt es dieses Problem auch nicht mehr, weil ich auf der Seite schlafe. Würde sonst rausfliegen, wegen Schnarchen. Fahren wir alle zusammen, bin ich Platzbedingt ohnehin rausgeflogen.


3. Herstellerseitig wurde die obere Schale nur mit zwei Stahlstangen in den hinteren Ecken aufgestellt. Das Auf- und Abbauen war gewichtsbedingt eine elende Murkserei und es drohte ständig, dass man sich die Finger klemmt.


4. Herstellerseits wurde versäumt für einen trockenen Einsieg zu sorgen, so dass ich mich genötigt fühlte, dies nachzuholen. Also hatte ich gedacht, dass ein profanes Wohnwagenvorzelt in entsprechender Kederschienean der oberen Schale befestigt, dieses Manko lösen könnte.
Doch dazu später.

Bauartbedingte Vorteile:
Da unser Zelt aus zwei Aluminiumschalen besteht, kann man daran prima selbst herumbasteln, bohren, schrauben etc.
So war das Nachrüsten diverser Kederschienen zur Befestigung diverser Vorzelte und Abdächer unter Verwendung von Unterlegscheiben und Silikon völlig unkritisch.


Evolution
Die diversen Nachteile habe ich in Zusammenschau unseres Gesamtreisekonzeptes analysiert und Schritt für Schritt mit einige einfachen Modifikationen individuell gelöst.

Ad 1. Erst die Montage von zwei Flaschenzügen unter der Garagendecke ermöglichte mir,

dass ich das Teil alleine innerhalb einer Stunde auf das Dach bekomme.

Ad 2. Im Gesamtkonzept hinnehmbar, aber ohne Lösung

Ad 3.Die war eins der dringlichsten Punkte, so dass ich beschloss, Öldruckdämpfer –aus dem schier unerschöpflichen Fundus meines Altvorderen- nachzurüsten. Seitdem ist der Auf- und Abbau ein Klacks und schnell erledigt.


Ad 4.Hatte ich gedacht, mit einem recht kostengünstigem Wohnwagenvordach trocken nach oben zu kommen, war eine Zeltlänge von mindestens acht Metern notwendig, wollte ich es sowohl für den seitlichen als auch für den Heckeinstieg des Dachzeltes nutzen.

So sah das dann aus. Frederick hatte es mal als „fliegende Bauten“ bezeichnet. Sehr treffend, ich hatte zwar prima gerechnet, aber Wind in meiner Kalkulation vollständig ausser Acht gelassen, immerhin ca. 20qm Angriffsfläche, mannomann. So geht das nicht.
Zeltstoff hatte ich ja genug. Also fing das lustige Kürzen an um die ein oder andere Zwischenlösung zu verwirklichen.
4a. Überdachung des hinteren Zelteinganges: das sollte schnell gehen und man sollte sich die sachen nicht lange zusammensuchen müssen.Also wurden an den SeitenWänden der unteren Schale Teleskopzeltstangen mit Rohrschellen befestigt. Die Zeltbahn in eine Kederschiene befestigt und an zwei zusätzlichen Ösen an einer Firststange straff gespannt.




Regen durfte jetzt nur senkrecht fallen. Das war also auch nix, sollte doch unter diesem Abdach in der in der Hecktür eingehängten Küche trocken gekocht werden.

4b. Irgendwie müsste der Zelteingang inklusive Hecktür kapuzenförmig überdacht werden.
OK, wieder zwei Meter von der Plane abgeschnitten und Smillerine wieder in die Zeltnäherei geschickt,

nachdem ich die Bemassung und den Zuschnitt erledigt hatte.

Nach erfolgter perfekter Näharbeit wurde das komplette Dachzeltgeraffel am Wochenende dem Wind- (Ihr merkt, ich bin lernfähig) und Regentest ausgesetzt. Trocken ist Alles geblieben, natürlich der nur der Zelteingang
Und so sieht’s jetzt aus, zugegeben immer noch nicht faltenfrei, aber immerhin.



In Kombination mit dem Oztent haben wir eine beachtliche Fläche, um uns trocken um das Auto herum zu bewegen.

Ich find’s ganz gelungen.


Pros
Für uns gut zugeschnitten
Funktional, Multifunktional: Schlafstatt, Dachträger, Sonnendach
Gute Customizing-Eigenschaften
Schneller Auf-(~20’) und Abbau (~30’)

Cons
Gewicht an ungünstiger Fahrzeugposition
Eingeschränkte Fußfreiheit
die Stirnkante des Zeltes steht so ungünstig über Fahrer- und Beifahrertür, dass man beim Ein- und Austeigen immer eine kalte DEusche erhält.
2l/100km Mehrverbrauch bei meiner Fahrweise

Fazit
Passt perfekt in das Gesamtkonzept.
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Christoph
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Tscharlie




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BeitragVerfasst am: So 12 Jul, 2009 22:24 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat



Christoph, Svenja - da habt Ihr eine SEN-SA-TIO-NELLE LÖSUNG für 1 -3 Personen, vom Kurz-Camp bis zum mehrwöchigen Urlaub hinbekommen ... beifall

... so viel Fläche derart modular einsetzbar und vergleichsweise rasch auf- und abbaubar - das macht Euch so schnell niemand nach Exclamation


Ihr solltet eine Reise in die Mongolei unternehmen - die dortigen Dschingis-Khan-Erben würden ihre kunstvollen Jurten voller Neid niederbrennen Laughing

Die Idee mit den ausziehbaren Teleskopstangen hinten ist schlicht genial - daran liesse sich ja auch eine Überdachung für Elses Hintern dranzimmern

Gratulation - für intensive & clevere Planung und akkurate Umsetzung Exclamation

Wir sind gespannt, das live zu erleben ...


Liebe Grüße,
Marion & Tscharlie


P.S.: Wer sich hier auf der Überholspur befindet ...

___________________
Yes, we camp ...
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smiller




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BeitragVerfasst am: Di 08 Sep, 2009 14:34 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Gemeinde!
Ich hab' mal wieder gefrickelt.

So, da liegt sie nun, die neue Heckleiter.

Seit Monaten überlege ich, wie meine Mädels hoch ins Schlafgemach kommen, ohne die Kletterei über das Ersatzrad ,wie ich das bisher immer gemacht habe, auf sich nehmen zu müssen. So ein Teil hatte ich auf den Bildern von Martl und Lines am österreichischen J9 gesehen und fand die eigentlich ganz gefällig.
Nachdem ich ein ähnliches Modell an Jürgens ehemaligen Disco gesehen hatte, hat er mir dankenswerterweise eine Bezugsadresse geben können. Dank Dir Jürgen!
Kurz und gut das Teil bei offroad Hesch in Österreich Fahrzeugspezifisch bestellt und nach guten drei Wochen ist das Teil dann gestern gekommen. Hersteller oder Distributor ist Frontrunner in Südafrika.Ein grosser Teil der Lieferzeit ist vermutlich mit Verpackung draufgegangen, ich hatte meine liebe Mühe und war gespannt wie ein Flitzebogen, wie das Teil nun befestigt wird. Nun denn, als dann endlich ausgepackt, wusste ich’s. Vier M6-Schrauben in Quetschgewinde, Nietmutter oder wie die Dinger auch immer heissen mögen. Ziemlich skeptisch, ob das hebt, beschloss ich also, wo das Teil schon mal da ist, weiterzumachen. Ersma anhalten, jau sieht geil aus! Und wiegt fast nix!
Nach der anfänglichen Euphorie machte sich die Gewissheit breit, da müssen vier Löcher zum Anschrauben in die Karre für die Quetschgewinde mit einem Durchmesser von 9mm. Das sind ja Riesenkrater Exclamation Exclamation Exclamation Exclamation In die Karosserie bohren Question Question Question Ich Question Question Question tocktock
Angezeichnet, mit dem Dorn ersma ne Beule in die Tür geschlagen, Super Exclamation shakko
Aber hilft ja nix, klein angefangen und dann aufgebohrt. Nachdem die kleinen 3mm Löcher drin waren, tat’s nicht mehr weh.

Gestelltes Foto, ich nehme an, Ihr könnt Euch vorstellen, wie ich fühlte.

Zweites und ernstes Problem nach dem Einfügen der Quetschgewinde: Wie kriegste die jetzt fest Question Ich hab nur eine Poppnietenzange, das ist nix nanana , also fix zu Marcus Berg, der hat das nötige Werkzeug und eben die Gewinde eingequescht.
Gut der Rest war dann recht unspektakulär, die vier Schrauben rein, Fertig!



Ich find’s geil! Allerdings hätte ich mir bei einem Fahrzeugspezifischen Teil eine

Etwas bessere Passgenauigkeit gewünscht. Aber sei’s drum.

Pro:
Passt in unseren Reiseausbau
Kommoder Weg ins Schlafzimmer/auf’s Dach
Die Mädels mögen es
Hohe Belastbarkeit, >2 Zentner (wielange?)
Deutliche Gewichtsersparnis ggü der orginalen Dachzeltleiter, ca. 8 kg

Cons:
Lange Lieferzeit
Karosserielöcher nötig
Spezialwerkzeug notwendig

Fazit:
Gefällige, belastbare, leichte Hecktürleiter.
War mir inklusive Versand 160 Euronen wert.
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Martl
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BeitragVerfasst am: Di 08 Sep, 2009 14:45 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Schöne, sinnvolle Ergänzung Christoph up
Abgesehen vom praktischen Nutzen, unterstreichts auch den Abenteuercharakter des Autos.

Hast du die Bohrungen irgendwie wieder versiegelt und gegen Rost geschützt?
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smiller




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BeitragVerfasst am: Di 08 Sep, 2009 16:36 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

In Progress Exclamation
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stricki




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BeitragVerfasst am: Mi 09 Sep, 2009 10:37 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Bei JAOS gibt es diese Leiter die so wie es aussieht oben nicht verschraubt werden muß.
Dafür ist sie hässlich im Gegensatz zu Deiner schlichten Lösung.

Gruß stricki

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smiller




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BeitragVerfasst am: Do 10 Sep, 2009 20:12 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Martl hat Folgendes geschrieben:
...Hast du die Bohrungen irgendwie wieder versiegelt und gegen Rost geschützt?

It's done, trocken und es hebt auch Exclamation
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smiller




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BeitragVerfasst am: Mi 28 Jul, 2010 21:28 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Gemeinde Exclamation
Zehn Monate habe ich nun nicht mehr geschraubt. Zeit und Mittel waren immer Mangelware. Nu, ich hatte schon einige Ideen, insgesamt sind für dieses Auto noch ein grösseres, ein mittleres und ein kleineres Projekt auf der Agenda. Dem letzteren habe ich mich in den vorangegangenen Tagen immer mal wieder gewidmet, davon möchte ich Euch mal erzählen und einige Bildkes zeigen. Tut sich ja sonst wenig bis nix im Forum Exclamation Der geneigte und aufmerksame Leser wird erkennen können, what’s coming next keine Ahnung hmm . Die zwei „Eingeweihten" laufen ausser Konkurrenz!
Also das Grundproblem ist ja unverändert, die Karre ist zu klein für uns drei und der Krempel der zukünftig mit soll, wird eher mehr als weniger. So hatte Bernie kürzlich eine Machete zum Geburtstag, den ich Dösel natürlich vergessen hatte, geschenkt bekommen. Die fand ich so klasse, dass ich sie mir erstmal gegönnt habe. Und nu? Wohin damit? Ach ja!
Ich hatte mal eine Idee, wie man Krempel (Kleinkram) gut zugänglich mitführen könnte und auch den Notwendigkeiten des Grossprojektes Rechnung tragen könnte.
Dabei hatte ich eine vage Vorstellung und die linke hintere Tür fest im Visier.

Aber eigentlich wollte ich ja mal wieder schrauben. Man kann ja prinzipiell was ab- oder dranschrauben. Ich hab erstmal abgeschraubt.

Das Schlossgestänge macht ohne Türinnenöffner und Knöpfchen keinen Sinn mehr und wer nix kann, fliegt raus Exclamation



Wenn der Fensterheberschalter abgeklemmt ist, funktioniert auch der Fensterhebermotor nicht mehr, also raus damit! Doof nur, dass anschliessend die Scheibe nach unten fällt. Die wollte ich aus nachvollziehbaren Gründen ganz gerne behalten. Kurzerhand ein 14 mm Explorationsloch in den Türrahmen gebohrt, anschliessend zwei 6 mm Löcher durch den Türrahmen und die Schiene, in der die endständige Laufrolle des Fensterheberarmes geführt wird, zwei M6 Schrauben durch, ist der Kuchen gegessen. Dachte ich, aber das war garnix! Zwischen Scheibe und unterer äusserer Fensterdichtung und Scheibe klaffte ein 10 mm breiter Spalt, Wasser und Dreck hatten ungehinderten Weg ins Türinnere, abgesehen davon stand die Scheibe deutlich unter Spannung. Nachdem ich zwei 30 mm Distanzhülsen zwischen Türinnenrahmen und Fensterheberarmröllekenschiene platziert habe, wird die Scheibe wieder gegen die untere Dichtung gedrückt. So gefällt mir das besser.

Ausgeweidete Tür mit endgültig fixierter Scheibe

Das alles habe ich jetzt nicht mehr Exclamation Was glaubt Ihr, was das alles zusammen wiegt Question
Knapp fünf Kilo Exclamation 4830 Gramm um genau zu sein für Scheibe hoch, Scheibe runter, Bibbi Blocksberg von hinten und zum davorgucken, alles verzichtbar, also kein Verlust Exclamation

Naja, die Tür ist zwar fünf Kilo leichter, aber so ein Riesenloch kann man ja auch nicht lassen. Und weil neben den Löchern zur Innenseite auch etliche zur Aussenseite existieren, fand ich den Türinnenraum als Lagerstatt eher ungeeignet, also wird die Türinnenseite kurzerhand mit 0,8 mm Aluglattblech verschlossen. Zwei Ablagefächer, oben 700x150x70 mm (BxHxT) und unten 400x150x70 mm, ebenfalls aus Aluglattblech,1,5 mm habe ich mir kanten lassen, mit Siccaflex und Poppnieten auf dem Trägerblech fixiert.

Und jetzt ratet mal was das Gedöns wiegt Question 2520 Gramm Exclamation

Und hier kommt Bernies Machete, die sich nunmehr auch in meinem Fundus befindet, wieder ins Spiel. Die ist nämlich genau dorthin gekommen, wo Platz dafür ist, mit zwei Nieten an die Unterseite des grossen oberen Faches.


Bergegurt griffbereit

Schäkel, Umlenkrollen und Reifendruckprüfer, alles sofort bei der Hand. Übrigens lassen sich schwere Schäkel bestens klapperfrei in Frottehandwaschlappen befördern.

Pros: -ungenutzten Raum erschlossen
-Gewichtseinsparung
-nie wieder Bibbi Blocksberg von achtern

Cons: -mit herkömmlichem Heimwerkerwerkzeug kommt man schnell an Grenzen
-ca. 120 Euronen

Fazit: ich würd’s vermutlich wieder machen, allerdings ist Toris Seite tabu!
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Martl
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BeitragVerfasst am: Do 29 Jul, 2010 09:12 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Holla die Waldfee Exclamation
Tolles Projekt und super gemacht Christoph Exclamation up

Die Türinnenverkleidungen nehmen wirklich unnütz viel Platz weg. Du hast den jetzt sinnvoll genutzt, echt klasse Idea

Ich weiß nicht wie stark deine Scheiben getönt sind. Bei mir sieht man gar nix. Das mögen Grenzer oft nicht und ich musste bisher jedesmal die hintere, linke Seitenscheibe runterlassen. Naja, einmal aussteigen und die hintere Tür öffnen ist nicht allzu schwer. Oder rückwärts an die Grenze fahren Wink

Bin gespannt auf dein mittleres und großes Projekt. Shocked

Gruß
Martl
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Tscharlie




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BeitragVerfasst am: Do 29 Jul, 2010 11:53 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

beifall

Servus Christoph Exclamation

Da kann ich mich - wie in Deinem Beitrag "Meine Navigation" bereits geschrieben - nur wiederholen :

Tscharlie hat Folgendes geschrieben:

Christoph,

ich bin mal wieder begeistert , welche Ideen Du entwickelst und stehe auch mal wieder staunend vor der - für meine empfindsame Seele - "Skrupellosigkeit" und Konsequenz, mit der Du Deinem Else zu Leibe rückst und ihn für Deine Bedürfnisse optimierst Exclamation


Es ist selbst für in Dein "kleineres Projekt" wirklich faszinierend zu sehen, wie mittels cleverer und maximal-invasiver chirurgischer Eingriffe aus der Phantasie Realität werden kann – wie Martl bin ich seeehr gespannt, wie dann wohl die größeren Projekte aussehen werden ...

Jedenfalls : Super-Idee und Klasse-Ausführung Exclamation


Viele weitere solch kreative Momente,
Tscharlie
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Tequila
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BeitragVerfasst am: Do 29 Jul, 2010 15:26 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Tolle Idee und klasse umgesetzt Christoph beifall

Bist du sicher, dass du den richtigen Beruf gewählt hast ?? keine Ahnung Bei deinen Ideen und Fähigkeiten könntest du doch .... aber lassen wir das.

Bin gespannt was als nächstes kommt Elefant
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Grüße
Heinz
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sauerlandcruiser
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BeitragVerfasst am: Do 29 Jul, 2010 21:52 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

@ Heinz

Haste nicht den HZJ gesehen, der nebenan in der Garage steht? Anscheinend nimmt er doch schon Kundenaufträge an Wink

@ Christoph

Einfach nur klasse dein Umbau Exclamation

Ich glaube ich bringe dir meinen J12 in 2 Jahren auch mal vorbei Very Happy

Also wo dein größeres Projekt endet, will ich gar nicht wissen Very Happy
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Gruß
Dipl. Gumfö.
Sebastian


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