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smiller

Anmeldedatum: 03.08.2008 Beiträge: 540 Wohnort: Schwerte-Ergste
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Verfasst am: So 26 Okt, 2008 18:04 Beitrag speichern Titel: |
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| Tequila hat Folgendes geschrieben: | | ...Was kommt denn als nächste Umbaumaßnahme ? |
In progress!
Leider ist heute der Baumarkt geschlossen! Und mir sind Aluglattblech und die M6-Hutmuttern ausgegangen.
Hinter der rechten Kofferraumverkleidung geht, wie wir wissen, sehr viel Platz ungenutzt verloren. Da Smillerine für zukünftige Trips auf eine Wasserversorgung insistiert, habe ich mich entschlossen, diesen Raum mit einem Wassersack 20l zu füllen.
Während mir WolfgangK in einem anderen thread einen DIY-Wassertank empfohlen hatte, hatte ich früher schon hier http://www.tjmproducts.ch/ ein ähnliches Produkt gefunden, bestellt und bezogen.
Die Oberkante ausgemessen, müsste passen, habe ich einen Tank für einen J12 gekauft. Während für den J12 vorhandene Bohrungen passen sollen(gemäss Einbauanleitung), muss man das in einem J9 vollständig neu einpassen und ins Auto bohren. Wollte ich anfangs nur Löcher für Ein- und Ablauf in die Seitenverkleidung sägen,
merkte ich bald, dass mir zuviel Fassungsvolumen verloren ginge, wenn ich das in der Seitenverkleidung befindliche Ablagefach belassen würde, das hab ich heute kurzerhand ausgeschnitten und muss dass jetztige Riesenloch noch mit Glattblech ausfüllen.
Fortsetzung folgt.
_________________ Glückauf aus Ergste
Christoph
KDJ95, D4D, BJ 2002, 163PS, Automatik, AHK, SD, OME vo.882 + hi892., BFG AT 265/70, BFG MT 265/75, SPV, UFS Asfir vorne, BIT-Schnorchel mit Zyklon, AO- Schubladen, CB, 220 V, 23l Flexitank, 80l Dieselzusatztank mit UFS, 40l Engel-Box, IBS, TJM OX9500, Bergbumper
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smiller

Anmeldedatum: 03.08.2008 Beiträge: 540 Wohnort: Schwerte-Ergste
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Verfasst am: Fr 31 Okt, 2008 22:23 Beitrag speichern Titel: |
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It's done!
die hinter der Verkleidung befindlichen scharfen Kanten sind sämtlich mit Türkantenprotektor überzogen
die Seitenverkleidung selbst mit Baufilz vom Dachboden bezogen. Loch im Sack macht nasse Füsse
Die erste Befüllung ergab ein Fassungsvolumen von 23 Liter inklusive Schlauch um den Schubladenblock,.
Einfüllöffnung
Auslassöffnung, gut die kam dann ganz woanders raus als ich gemessen hatte, aber der Pfusch verschwindet hinter der Seitenverkleidung des Schubladensystems.
Das Gelumpe ist zwar dicht, aber zur Sicherheit hab ich noch einen Absperrhahn zwischengeschaltet.
Da man den Füllstand des Wassertanks nicht sehen kann, ist der Ablass mit Markierungen in blau versehen, oben voll, unten 10 Liter Rest.
Fazit
Cons: Für 20 Liter Wasser würde ich diesen Aufwand nicht nochmal betreiben,, zunächst blutige Hände, weil jede Ecke fürchterlich scharf war, messen konnte man in Ermangelung von Referenzpunkten auch nix. Und für eben mal ein vorgefertigtes Teil verbauen, war das Ganze mit >20 Stunden zu zeitaufwendig. Am Ende des Tages sehr teuer, ca. 240 Euronen
Pro: Der verlorene Raum ist genutzt.
Hat aber auch Spass gemacht.
I did it!
Solltet Ihr Euch mit dem Gedanken tragen, kann ich es nicht wirklich empfehlen.
Zwischenzeitlich habe ich noch eine Halterung im Cockpit für diverse Navigationsmaschinenen verbaut, die Idee ist von einem unserer Forumsmitglieder im Pradopoint in Australien geklaut. Soll demnacht ein GPSmap 278 von Garmin tragen. Keine zusätzlichen Löcher, sondern die Aschenbecherhalterungslöcher benützt.
Vielen Dank Hagen, für's Kanten und Lackieren. Hoffentlich sieht man nicht den Kratzer, den ich schon hinterlassen habe.
_________________ Glückauf aus Ergste
Christoph
KDJ95, D4D, BJ 2002, 163PS, Automatik, AHK, SD, OME vo.882 + hi892., BFG AT 265/70, BFG MT 265/75, SPV, UFS Asfir vorne, BIT-Schnorchel mit Zyklon, AO- Schubladen, CB, 220 V, 23l Flexitank, 80l Dieselzusatztank mit UFS, 40l Engel-Box, IBS, TJM OX9500, Bergbumper

Zuletzt bearbeitet von smiller am Sa 01 Nov, 2008 00:13, insgesamt einmal bearbeitet |
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Schlafwagen
Alter: 61 Anmeldedatum: 06.08.2008 Beiträge: 165
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Verfasst am: Fr 31 Okt, 2008 23:58 Beitrag speichern Titel: |
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Lieber Christoph,
ich bewundere Deine handwerklichen Künste und Deine Kreativität. Doch wie hältst Du es mit der Wasser-Hygiene?
Schüttest Du irgend ne Pampe rein, damit nix dramatisch verkeimt, baust Du eine UV-Lampe ein oder gibt es gar etwas, das ich noch nicht kenne?
Nachdem ich in diversen Wohnmobilen versiffte Schläuche gesehen habe, gibt es bei uns nur Wasser aus einem 10-l-Kanister. Ist ein wenig umständlich, aber relativ sicher, da ich alle 2 Tage frisches Wasser hole.
Keim oder nicht Keim - das ist hier die Frage (Natürlich muss es wenig Keim und viel Keim heißen)
Besten Gruß
Frederick
_________________ Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.
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Das ist der ganze Jammer: Daß die Dummen so selbstsicher sind, und die Klugen so voller Zweifel. (Bertrand Russell, 1950 Nobelpreis für Literatur) |
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smiller

Anmeldedatum: 03.08.2008 Beiträge: 540 Wohnort: Schwerte-Ergste
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Verfasst am: Sa 01 Nov, 2008 00:22 Beitrag speichern Titel: |
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Lieber Frederick!
Danke für die Blumen! Aber von handwerklicher Kunst kann leider keine Rede sein, höchststen von heimwerkerlichen, kreativem Pfusch und einer gewissen Portion Mut! Handwerkliche Kunst beherrscht aber der Hagen! Und zwar auf den µ
Wasser ist ein schlechtes Bakteriennährmedium, so kippe ich da auch nix rein. Nach längerem Nichtgebrauch werde ich mit entsprechendem Volumen spülen.Wenn ich mal Durchfall nach selbstgebrühtem Kaffee bekommen sollte, werde ich mal eine Probe nehmen und untersuchen. Sollte mich wundern, wenn dabei obligat pathogene Keime nachweisbar wären.
Mal so aus der Hüfte geschossen.
Btw. Brauchwasser wird immer auch gekocht! Sonst schmeckt der Kaffee nicht.
_________________ Glückauf aus Ergste
Christoph
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Cid

Alter: 43 Anmeldedatum: 03.08.2008 Beiträge: 741 Wohnort: Grenze Ruhrpott/Münsterland, Andalusien
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Verfasst am: Sa 01 Nov, 2008 10:49 Beitrag speichern Titel: |
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Respekt, Doc!!!
Jetzt ist Dein 9er aber reisefertig, oder???
Viele Grüße
Cid
_________________ "Drei Dinge die unwiederbringlich sind: Der Pfeil, der den Bogen verlassen hat, das zu schnell gesprochene Wort und die verpasste Gelegenheit." (arabisches Sprichwort)
KDJ 120 - D4D- 173 PS - Nestle| Bj. 2008 | BFG AT 265/70 | pulverbeschichtete Felgen | Mittel.Diff. Sperre | 100% Diff.Sperre HA | Nestle-UFS Motor, VTG/Mitteldiff., Tank | Nestle Mitteldifferential-Schaltung | HT-Fahrwerk | Safari-Snorkel| EngelMT27F
www.landcruiser-club.de, www.buschtaxi.org,
www.kdjoteros.com |
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Schlafwagen
Alter: 61 Anmeldedatum: 06.08.2008 Beiträge: 165
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Verfasst am: Sa 01 Nov, 2008 11:30 Beitrag speichern Titel: |
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Lieber Christoph,
Du bist der Wasser abkochende Profi - doch ich meine, gelesen zu haben, dass Wasser lange kochen, also abkochen muss. Mein Teewasser siedet nur, gekochtes Wasser bekommt meinem Luxustee von Albrecht nicht.
Zudem koche ich kein Wasser ab zum Zähneputzen, Salatwaschen etc. Bei versifftem Trinkwasser (z.B. durch Colibakterien) empfehlen die Wasserwerker immer, dieses Wasser 10 min. lang zu kochen. Macht wahrscheinlich kaum jemand.
Klar, habe ich eine Frischwasserquelle, dann hole ich Wasser zum Kaffee- und Teekochen. Jedes Mal neu.
Zugegeben: Verdreckte Leitungen stören mich. Durchsichtige Leitungen fördern das Algenwachstum und was weiß ich noch was.
Was hältst Du denn von Micropur und ähnlichem Zeugs?
Dein kreativer Pfusch sieht immerhin fertig aus. Ich hingegen liebe Provisorien.
Schönes Wochenende
Frederick
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Das ist der ganze Jammer: Daß die Dummen so selbstsicher sind, und die Klugen so voller Zweifel. (Bertrand Russell, 1950 Nobelpreis für Literatur) |
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smiller

Anmeldedatum: 03.08.2008 Beiträge: 540 Wohnort: Schwerte-Ergste
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Verfasst am: Sa 01 Nov, 2008 15:34 Beitrag speichern Titel: |
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| Schlafwagen hat Folgendes geschrieben: | | ...Bei versifftem Trinkwasser (z.B. durch Colibakterien) empfehlen die Wasserwerker immer, dieses Wasser 10 min. lang zu kochen. Macht wahrscheinlich kaum jemand. . |
Der Wasserwerker an sich hat immer Angst vor coliformen Keimen,weil kein Einziger in seinem Produkt enthalten sein darf. Ob er Angst vor dem Keim oder vor der Trinkwasserverordnung hat, sei mal dahingestellt.
| Schlafwagen hat Folgendes geschrieben: | | ...Zugegeben: Verdreckte Leitungen stören mich. Durchsichtige Leitungen fördern das Algenwachstum und was weiß ich noch was.... |
Mich auch! Aber das ist doch primär ein kosmetisches Problem, lässt sich davon eine Gesundheitsgefährdung herleiten?
| Schlafwagen hat Folgendes geschrieben: | | ... Was hältst Du denn von Micropur und ähnlichem Zeugs?... |
Garnix, ich soll ein chemisches Desinfiezienz ins Wasser tun und trinken, was nicht nach Arzneimittelrechtlichen Gegebenheiten hergestellt wird und was relativ grob dosiert wird? Nö, damit habe ich eher ein Problem als mit Wasserverkeimung.
Wasser ist für mich unter hygienischen Gesichtspunkten eher unkritisch. Wasserentnahme aus Trinkwassernetz, Nach Gebrauch Tank vollständig entleeren, entnommenes Wasser kochen, das sollte aus meiner Sicht reichen.
Bei anderen Lebensmitteln sehe ich das durchaus kritischer.
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Christoph
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Schlafwagen
Alter: 61 Anmeldedatum: 06.08.2008 Beiträge: 165
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Verfasst am: Sa 01 Nov, 2008 15:42 Beitrag speichern Titel: |
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O.k. Christoph,
wenn was ekelig aussieht, muss es nicht gleich gesundheitsgefährend sein. Ich muss mich nur noch daran gewöhnen, Wasser abzukochen. Hast mich überzeugt.
Nofalls hilft ein Katadyn-Filter.
Frederick
_________________ Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.
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taucher1945
Anmeldedatum: 03.08.2008 Beiträge: 29
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Verfasst am: Sa 01 Nov, 2008 18:39 Beitrag speichern Titel: |
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| Schlafwagen hat Folgendes geschrieben: | Zugegeben: Verdreckte Leitungen stören mich. Durchsichtige Leitungen fördern das Algenwachstum und was weiß ich noch was.
Was hältst Du denn von Micropur und ähnlichem Zeugs? |
Wenn länger Wasser in Wohnwagenschlauchleitungen steht, bilden sich m.E. immer Algen!
Ein alter Campertrick: vor Fahrtantritt ca. 10 Liter Wasser mit 2 -3 Tabletten Gebißreiniger von Corega o.ä. langsam durch die Leitungen laufen lassen. Da kommt dann jede Menge Dreck raus. Zum Kaffee- und sonst. Kochen kann man dann nach Spülung mit Frischwasser dieses Leitungssystem durchaus mal 2-3 Wochen Nutzen. Machen wir schon über 10 Jahre so und leben noch.
An die Blicke der Kassiererin gewöhnt man sich auch.
Gruß
Wolfgang
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Schlafwagen
Alter: 61 Anmeldedatum: 06.08.2008 Beiträge: 165
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Verfasst am: Sa 01 Nov, 2008 18:45 Beitrag speichern Titel: |
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| taucher1945 hat Folgendes geschrieben: |
An die Blicke der Kassiererin gewöhnt man sich auch.
Gruß
Wolfgang |
Ähem, Wolfgang,
muss man beim Kauf der Tabs seine "Dritten" vorzeigen?
Danke für diesen Tipp! Die neueste Ausgabe von "Caravaning" beschäftigt sich auch gerade damit.
Guten Gruß
Frederick
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Bacardi

Anmeldedatum: 12.08.2008 Beiträge: 1017
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Verfasst am: Mo 03 Nov, 2008 04:16 Beitrag speichern Titel: |
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Sehr schön, Chris!
Womit Du einmal mehr den Beweis führst, a) nicht blindlings an Else herumzudoktern und b) perspektivisch denkst und Dir über mittelfristige Folgen in der sanitären Installation Gedanken machst.
Grundsätzlich ist das einheimische "Trinkwasser" INDULA von relativ hoher Qualität, wobei wir jahreszeitlich bedingte Schwankungen aufgrund von Einspeisung anderer Quellen, z.B. bei Wasserknappheit im trockenen Hochsommer, nicht ausser Acht lassen dürfen. Aus eigener, leidiger Erfahrung darf ich berichten, dass, unabhängig von diesen temporären Schwankungen, die Wasserqualität mitunter auf Distanzen von unter 5 km enormen Schwankungen unterliegt.
Der größte Feind in meiner (ehemaligen) Branche ist Kamerad KALK, im Fachjargon zu bewerten in Form des Härtegrades Carbonat, nicht zu verwechseln mit "gesamtdeutscher Härte"
Ich habe (gewissermaßen mit doppeltem Boden), obgleich ziemlich weichen Wassers im Hochsauerland, grundsätzlich nur gefiltertes Wasser in meine Reservoirs gefüllt und hatte, unabhängig von de facto nicht existenten Kalkablagerungen im Zehntelmilimeterbereich an Silikonmembranen von Ablaßventilen, auch nach wochenlang aus Faulheit versäumtem Wasserwechsel niemals etwas mit Verschlammung, Verkeimung und Algenbildung in meinen Wassertanks zu tun.
Die von uns auch beim Endanwender eingesetzten Wasserfilter arbeiten rein physikalisch mit Aktivkohle, Quarzsand und Harzen, wobei sie unser wertvollstes Gut nicht völlig durch Entmineralisierung "totmachen", sondern den Härtegrad auf ein verträgliches Maß reduzieren und dabei das Wasser auch von anderen, unerfreulichen Bestandteilen"reinigen".
Beispiel: Das örtliche Wasserwerk hat, meinetwegen aufgrund von Überdungung der Äcker durch übereifrige Landwirte, ein bakterielles Problem und begegnet diesem durch reichlichen Zusatz von Chlor. Wunderbar, nur schmeckt der Kaffee aus den "betroffenen" Maschinen doch recht merkwürdig. Der Kunde mit vorgeschaltetem Wasserfilter wird dieser Problematik à priori überhaupt nicht gewahr und produziert unbehelligt weiter.
Ein wirklich uneingeschränkt empfehlenswerter Wasserfilter der Fa. BRITA, über den wir zu Reisebeginn auch unser Kaffeewasser laufen lassen, verkörpert einen Gegenwert von 440,-- EUR in der Erstanschaffung bei einer Kapazität von durchschnittlich 4,5 Kubik und jährlichen Folgekosten von 95,-- EUR für eine Tauschpatrone im Sinne der Konformität zur deutschen Trinkwasserverordnung, wobei Toleranzen "nach oben" existieren .
Allein für Reisezwecke schießen wir hier sicherlich mit Kanonen auf Spatzen, aber wer ohnehin daheim mit fragwürdiger Wasserqualität zu kämpfen hat (Köln, Berlin, Würzburg z.B.) und dessen Kaffee oder Tee trotz aller Bemühungen eher fies schmeckt, kann mit einer solchen Anschaffung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Bin ich oft und gern auf Reisen und arbeite z.B. mit 12V-Tauch-oder Druckpumpen, kann ich so einen Filter gar mit einbauen, sofern ich den Platz dafür in Else generieren kann. Vorteil hier: Weitgehend gleichbleibende Wasserqualität und unbedenkliche Hygiene, auch wenn ich im Notfall mal südeuropäische Brackbrühe in den Tank kippen muss.
Ganz klar sowohl hier als auch bei anderen Modifikationen : Wo will ich Prioritäten setzen, wo beginnt und endet die Verhältnismäßigkeit, was ist es mir wert? Ich durfte lange genug am eigenen Leib erfahren, wozu Schxxx-Wasser in empfindlichen Maschinen führen kann. Andersherum ist es kein finanzielles Drama, nach zwei oder drei Reisen den bordeigenen Tank nebst Leitungen und ggf. diePumpe auszutauschen. Nur wenn mir und der holden Maid morgens schon der Kaffee querkommt, ist dieser Umstand nicht minder dramatisch als ein fieses Geräusch unter Deck in dem Bewußtsein, am UFS gespart zu haben ...
Was ich hier lediglich bezwecken möchte, ist Euch ein Stück weit im Thema "Wasser" zu sensibilisieren. Ich würde mich unserm Forumsarzt ganz eindeutig insoweit anschließen, hier nicht mit der Zugabe von irgendwelchen Mittelchen mit unnatürlichen, schwer kalkulkierbaren Nebenwirkungen anzufangen, sondern lieber mal öfter den Tankinhalt umzudrehen und auf eine funktionierende Darmflora zu hoffen! Darüber hinaus können wir unser Kaffee- oder Teewasser im Zweifelsfall sehr wohl abkochen und dann abkühlen lassen, bevor wir unser Heißgetränk damit aufgießen. Merke: Maximale Brühtemperatur beim Kaffee kleiner gleich 96° C, sonst ist die Bohne putt!
Gute Reise
aus der DDR mit volkseigenem Wasser
_________________ Wenn die Klügeren immer nachgeben, wird nur noch gemacht, was die Dummen wollen!
Wenn Dir ein Vogel auf´s Hemd kackt, gräm Dich nicht, sondern freu´ Dich, dass Kühe nicht fliegen können.
Ich sage, was ich tue, und ich tue, was ich sage! Wer auf dicken Eiern geht, darf nicht hüpfen. |
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Tequila Moderator

Alter: 48 Anmeldedatum: 03.08.2008 Beiträge: 1190 Wohnort: Overath
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Verfasst am: Mo 03 Nov, 2008 06:56 Beitrag speichern Titel: |
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Wie jetzt "ehemaligfe Branche" kein Kaffeee mehr ????
Aber Dirk, was die Wasserqualität angeht, so habe ich auch schon eine Menge Lehrgeld bezahlt. Nach einem Wasserwechsel hatte ich im Sommer 2003 mal eben 13 blaue Diskusse verloren. Die tiere sind jämmerlich eingegangen weil unser Wasserversorger ein Fremdwasser zugemischt hatte, was nicht mit der Art meiner Aufbereitung harmonierte.
Beruflich beschäftige ich mich zwangsläufig auch mit Wasserchemie weil meine 6.000 bar Pumpen recht empfindlich sind. Im Kölner Raum und im kompletten Norddeutschland sind mittlerweile Umkehrosmose Anlagenschon Standard.
Für Smiller`s Wassertank würde ich allerdings auch auf eine Aufbereitung verzichten. Man schleppt das Wasser ja nicht unbedingt wochenlang durch die Gegend.
_________________ Grüße
Heinz
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hoffentlich werd` ich nie erwachsen |
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Bacardi

Anmeldedatum: 12.08.2008 Beiträge: 1017
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Verfasst am: Mo 03 Nov, 2008 16:34 Beitrag speichern Titel: |
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Heinz, wie gesagt eine Frage der Verhältnismäßigkeit ...
Nicht wenige meiner (Ex-) Kollegen haben tatsächlich einen Wasserfilter in der mobilen Kaffeebar an Bord, wobei anzumerken ist, dass man bei einer Qualitätsverkostung vor Ort NICHTS dem Zufall überlassen darf. Die neueste Generation der Geräte läßt sich sogar schon "liegend" betreiben, und Platz ist in der engsten Hütte, oder Barbara und Svenja lassen die Lockenwickler zuhause
Spaß beiseite, aber ich kann mich dunkel erinnern, dass uns hier schon von einem überaus tüchtigen Geschäftsmann kompakte Windkraftanlagen zur dachwärtigen Montage auf Reisen angeboten wurden und die Auftragsbücher regelrecht überquollen, und wenn schon Ausrüstung verbaut wird, dann aber richtig , woll?
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smiller

Anmeldedatum: 03.08.2008 Beiträge: 540 Wohnort: Schwerte-Ergste
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Verfasst am: Mo 03 Nov, 2008 18:40 Beitrag speichern Titel: |
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| Bacardi hat Folgendes geschrieben: | | ...wobei anzumerken ist, dass man bei einer Qualitätsverkostung vor Ort NICHTS dem Zufall überlassen darf. ... |
Das darf morgens bei mir auch nicht passieren.
Ansonsten
_________________ Glückauf aus Ergste
Christoph
KDJ95, D4D, BJ 2002, 163PS, Automatik, AHK, SD, OME vo.882 + hi892., BFG AT 265/70, BFG MT 265/75, SPV, UFS Asfir vorne, BIT-Schnorchel mit Zyklon, AO- Schubladen, CB, 220 V, 23l Flexitank, 80l Dieselzusatztank mit UFS, 40l Engel-Box, IBS, TJM OX9500, Bergbumper
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smiller

Anmeldedatum: 03.08.2008 Beiträge: 540 Wohnort: Schwerte-Ergste
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Verfasst am: Sa 07 März, 2009 16:10 Beitrag speichern Titel: |
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I pimped it again
Am J9 gibt es in Europa zwei Heckleuchten oberhalb der Stossstange, die bis auf Nebelschluss- und Rückfahrlicht auf der linken Seite funktionslos sind.
Die Blinker und Rücklichter sind im Orginalzustand unten in die Stossstange eingelassen und meines Erachtens schlecht sichtbar, da ständig verdreckt und muten an, als wären sie von einem Panzer. Grund für diese Bauweise soll der eingeschränkte Abstrahlwinkel bei montiertem Ersatzrad an der Hecktür sein. Erklär mir mal jemand, warum ich das rechte Hecklicht sehen muss, wenn ich links an einem Fahrzeug vorbeifahre?
Irgendwie gefiel mir das alles nicht! In der übrigen Welt fährt der 9ner mit funktionierenden grossen Hecklampen herum. Es gibt also funktionierende Orginalteile. Teilenummern: 81560-60410 und 81550-60490. Bezogen über IAV Berg und dort auch verbaut.
Ursprünglich hatte ich noch vor, die Lampen in der Stossstange links als weiteren Rückfahrscheinwerfer im Blinkeranteil und als Nebelschlussleuchte im Rück-/Bremslichtanteil und rechts als weiteren Rückfahrscheinwerfer im Blinkeranteil umzustricken. Davon wurde mir allerdings dringlich abgeraten, weil sonst eine TÜV-Abnahme fällig geworden wäre. In letzter Konsequenz wäre das möglicherweise mit dem Verlust des Ersatzrades an der Hecktür einhergegangen. Das wiederum wollte ich nicht. Strassenverkehrzulassungsordnungskonform betreibe ich meine Heckbeleuchtung nun paralell. Dies entspricht auch der Stromversorgung der neuen Lampen.
Rückfahrlicht, jetzt auch rechts
Rückfahrlicht und Rücklicht
Rücklicht und Blinker
Fazit:
Pros:
Bessere Sichtbarkeit
Bessere Sicht beim Rückwärtsfahren
STVZO konform
Ich hab sie und bin die albernen Attrappen quitt
Cons:
Nicht wirklich notwendig
Dementsprechend schlechte Kosten-Nutzen-Relation
Verlust des Nebellichts hinten momentan, Lösung ist in progess.
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